Wirtschaftstheorie – Wirtschaftspolitik – Finanzwissenschaft
Dies Maßnahme zeitigt eine Reihe von Effekten. Neben der Erhöhung der güterwirtschaftlichen Nachfrage um die staatliche Kombonente verringert sich doch aufgrund der Steuererhebung das verfügbare Einkommen der Individuen. Folglich stehen weniger Mittel aus dem Sparaufkommen für die Erhöhung des Investitionsbetrags zur Verfügung. Dies läßt den Zinssatz steigen. Resultat dessen ist eine Rechtsverschiebung der IS-Kurve. Die [...]
Der Staat erweitert nun die umlaufende Geldmenge, um höhere Staatsausgaben realisieren zu können. Mit der erhöhten Nachfrage auf dem Gütermarkt aufgrund der staatlichlicher Aktivitäten in der Volkswirtschaft tritt wiederum die Rechtsverschiebnung der IS-Kurve ein. Mit der Ausweitung der nominalen Geldmenge kommt es jedoch ebenfalls zu einer Bewergung der LM-Kurve nach rechts. Die Kombination beider Effekte [...]
Anhand des Modells lassen sich bei Bedarf jedoch noch andere Probleme erörtern. Dies soll hier vor allem für einige Beispiele für den Einfluß staatlicher Aktivitäten auf das simulante Gleichgewicht im IS/LM-Modell geschehen. Dabei ist es wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, daß Staatsausgaben ebenso auf die güterwirtschaftliche Nachfrage wirken, wie die Einführung oder Änderung von [...]
Nunmehr wird angenommen, daß die IS-Kurve einen vertikalen Bereich bei hohen Zinssätzen aufweißt. Eine Rechtsverschiebung der LM-Kurve aufgrund geldpolitischer Maßnahmen das Staates mit dem Ziel der Ausdehnung des Einkommens zieht zwar eine Senkung des Zinssatzes nach sich, drückt sich jedoch über einen gewissen Bereich nicht nur ein höheres Einkommen aus. Zurückzuführen ist ein solches Szenario [...]
Analog zur Liquiditätsfalle besteht die Problematik im klassischen Bereich darin, daß die LM-Kurve einen vertikalen Bereich aufweißt. Jegliche nachfrageorientierte Maßnahme seitens des Staates oder der anderen Akteure führt zwar zu einer Rechtsverschiebung der IS-Kurve. Jedoch zeigen sich die Resultate dessen nicht in einer erhöhten Einkommen, sondern wirken sich direkt und ausschließlich auf den Zinssatz. Ursache [...]
Bisher wurde davon ausgegangen, daß die IS- wie auch die LM-Kurve einen eindeutigen Verlauf in dem dargestellten Sinne haben. Die sich hieraus ableitenden Aussagen waren eindeutig. Es gibt jedoch Fälle, bei denen zumindest in Teilbereichen dies nicht mehr zutrifft. Liquiditätsfalle. Die LM-Kurve weißt einen horizontalen Bereich auf; dessen Steigung ist null. Zwar gibt es ein [...]
Die IS-Kurve stellt alle die -Kombinationen dar, bei denen der Gütermarkt im Gleichgewicht ist. Die LM-Kurve stellt alle die -Kombinationen dar, bei denen der Geldmarkt im Gleichgewicht ist. Nunmehr stellt sich die Frage, ob es eine Konstellation gibt, in der sich sowohl der Güter- als auch der Geldmarkt im Gleichgewicht befinden. Offensichtlich ist dies der [...]
Während Punkt A in der Graphik ein solches Gleichgewicht illustriert, beschreibt Punkt B ein anderes Szenario. Da der Zinssatz unverändert ist, bleibt die Speakulationskasse unverändert. Das Einkommen ist jedoch in diesem Punkt größer. Entsprechend ist von einer größeren Transaktionskasse auszugehen. Damit kommt es auf dem Geldmarkt zu einem Nachfrageüberhang nach liquiden Mitteln. Analog hierzu ist [...]
Entsprechend wirkt sich eine Erhöhung des Preisniveaus dadurch aus, daß die reale Geldmenge abnimmt. Folglich kommt es zu einer geometrischen Linksverschiebung der LM-Kurve. Bei einer knapperen Geldmenge steht also einem unveränderten Ausgangszinssatz ein geringeres Einkommen gegenüber. Finden sich auf der LM-Kurve alle möglichen Gleichgewichtskombinationen, so stellt sich die Frage nach Punkten außerhalb derselben.
In der Graphik ist eine Variation in Form einer Erhöhung der realen Geldmenge dargestellt. Bleiben ceteris paribus die Geldhaltungsmotive und somit ihre Graphen unverändert, kommt es infolge dessen zu einer Rechtsverschiebung der LM-Kurve. Das heißt, das bei gleichem Ausgangszinssatz nunmehr ein höheres Einkommen erzielt wird.