Wirtschaftstheorie – Wirtschaftspolitik – Finanzwissenschaft
Die Data Envelopment Analyse legt das Hauptaugenmerk auf Ineffizienzen, die inputseitig entstehen, basierend auf der Annahme eines konstanten Outputs. Relativ einfach läßt sich diese Argumentation aber auch in eine output-orientierte Argumentation verwandeln, indem der Input als konstant angenommen wird. Folglich verkehrt sich das lineare Quotientenprogramm von einem Maximierungs- in ein Minimierungskalkül, so daß , wobei sowie die gegebenen [...]
Mit zunehmender Zahl von Unternehmen wird die Productiy-Analyse schnell sehr umfangreich und unübersichtlich. Für genaue Aussagen müßte die Frontierfunktion bekannt sein, die sich zwischen den besten Unternehmen aufspannt und auf der auch virtuelle Unternehmen, d.h. proportional reduzierte Projektionen ineffizienter Unternehmen, finden. In dem beschrieben Beispiel wäre Unternehmen C solch ein Akteur, dessen virtuelle Projektion [...]
Die Data Envelopment Analyse unterscheidet zwischen Input- versus Outputorientierung, Producity- gegenüber Envelopment-Form sowie Modellen mit konstanten (CRS) im Gegensatz zu variable (VRS) Skalenerträge. Bei der Fokussierung auf die Inputorientierung wird darauf abgestellt, daß die Effizienz eines Unternehmens anhand des Mehrverbrauchs an Inputfaktoren gemessen wird. Bei der Outputorientierung wird stattdessen hinterfragt, wie viel das Unternehmen bei [...]
Zur Illustration des gegebenen Sachverhalts dient ein gedachtes Unternehmen, daß mit der angegebenen Produktionsfunktion bestrebt ist, einen vorgegebenen Output, beispielsweise , unter minimalem Aufwand zu produzieren. Die Produktionsfunktion gibt an, welche Kombinationen und welche Mengen an Inputfaktoren mindestens benötigt werden, um ein bestimmtes Outputniveau zu erreichen. Unterstellt man eine Produktionsfunktion der Cobb-Douglas-Form , so ist der so genannte [...]
Die Unternehmen A bis G haben Produktionsfunktionen, die den Zusammenhang darstellen zwischen den Inputfaktoren, nämlich Arbeit und Kapital, und dem Output. Es wird unterstellt, daß die Unternehmen mit vergleichbaren Technologien arbeiten, dies jedoch unterschiedlich effizient. Folglich kann die Messung der Produktivität der Unternehmen anhand des Verhältnisses gemessen werden, mit dem die Inputfaktoren in den Output [...]