Einführung
Dieser Abschnitt soll einen groben Einblick in eine Auswahl volkswirtschaftlicher Begriffe und Konzepte geben. Viele der hier genannten Themen werden später wesentlich ausführlicher unter der jeweiligen Teildisziplin abgehandelt. Hier gibt es die Übersicht zu allen Beiträgen unter der Rubrik Einführung:
Am Anfang war der Mensch. Ein einfaches Individuum. Ein Robinson Crusoe. Selbstversorger. Autark. Unabhängig. Primitiv. Sein Leben war hart, grausam und kurz. Doch nie wieder verbrachte der Mensch so wenig Zeit mit Arbeiten wie in den Phasen seiner frühen Entwicklung. A. Alchian und W. Allen beschreiben dies so: „Seit dem Fiasko im Garten Eden müssen [...]
- In: Einführung | Grundlagen
Im Verlauf der Wissenschaftsgeschichte der Ökonomie lassen sich zahlreiche Versuche zur Beantwortung der Grundfrage allen Wirtschaftens aufzeigen. Darunter sind jedoch nicht nur die inzwischen historisch belegten Unzulänglichkeiten der Planwirtschaft mitsamt ihren Schattierungen zu verstehen. Die Dogmengeschichte der Wirtschaftswissenschaften weißt dagegen eine Vielzahl von Ansätzen auf, die im Lichte der jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ökonomische [...]
Grundlage aller Betrachtungen ist ein Menschenbild des extrem rational handelnden homo oeconomicus. Dabei sei angemerkt, daß das Denken in Modellen kennzeichnend für die Wirtschaftstheorie ist. Zwar sind Modelle immer vereinfachte Abbildungen eines Ausschnitts aus der Realität. Diese ermöglichen jedoch eine kohärente Darstellung wirtschaftlicher Phänomene. Insofern werden die sich ergebenden Unzulänglichkeiten aus den lediglich ausschnittsweise betrachteten [...]
- In: Einführung | Grundlagen
- Tags: Homo oeconomicus, Neoklassik
In Folge der Weltwirtschaftskrise kommt John Maynard Keynes zu der Überzeugung, daß eine dauerhafte Unterbeschäftigung möglich ist und diese nur durch eine nachfrageorientierte Politik des Deficit spending des Staates beseitigt werden kann. Nach der absoluten Einkommenshypothese Keynes hängt der reale Konsum von der absoluten Höhe der realen Haushaltseinkommen ab. Nach Keynes soll durch staatliche Eingriffe [...]
Investitionen im hier verwendeten Sinne finden statt, wenn der Bestand an Produktionsmitteln einer Volkswirtschaft ersetzt, verbessert oder erweitert wird. Die Gesamtheit der Investitionen in einer Periode sind die Bruttoinvestitionen. Der Teil dieser Ausgaben, die zur Erhaltung oder zum Ersatz verschlissener Anlagen dienen, sind Erhaltungs- oder Reinvestitionen . Diese entsprechen in der Höhe im buchhalterischen Sinne den [...]
- In: Einführung | Wirtschaftstheorie | Mikroökonomie
- Tags: Investitionsfunktion
Der Markt im ökonomischen Sinne ist der Ort des Aufeinandertreffens von Angebot und Nachfrage, des Informationsaustausches, der Preisbildung, der Transaktion – oder einfach des Tauschs. Eine räumliche Konzentration auf einen geographischen Punkt und auf einen Punkt in der Zeit spiegelt die Vorstellungen des vollkommenen Marktes wider, auf dem alle Akteure präsent und vollständig informiert sind. [...]
- In: Einführung | Wirtschaftstheorie | Mikroökonomie
- Tags: Duopol, Kokurrenz, Monopol, Oligopol, Polypol, Stackelberg
Für die Bestimmungsgründe des Angebots werden Annahmen über die Produktionspläne der Unternehmen getroffen. Im einzelnen handelt es sich darum, Aussagen über die Mengen der Produktionsfaktoren zu treffen, die als Input im Produktionsprozess für ein möglichst großes Output benötigt werden und zu welchen Preisen die erzeugten Güter dann auf dem Markt gebracht werden, um einen möglichst [...]
Die keynesianische Konsumfunktion bezieht sich auf das laufende Einkommen binnen Jahresfrist. Jedoch erscheint es realistisch, längere Perioden in die Betrachtung einzubeziehen. Dies trifft insbesondere auf die Abwägungen zwischen Sparen (längerfristig) und Konsum (kurzfristige) zu. Milton Friedman unterscheidet daher zwischen permanenten und transitirischen Einkommen. Die von ihm aufgestellte permanente Einkommenshypothese unterstellt einen proportionalen Zusammenhang zwischen permanentem [...]
- In: Einführung | Wirtschaftstheorie | Mikroökonomie
- Tags: Lebenszyklushypothese
Auf dem Markt angebotene Mengen eines Gutes hängen im Wesentlichen von dem dafür erzielbaren Preis in Relation zu den Produktionskosten ab. Der Preisspielraum ist nach unten durch die Produktionskosten begrenzt. Werden die Angebote der einzelnen Akteure zusammengefasst, so spricht man vom aggregierten Marktangebot. Ausgehend von der Annahme, daß Unternehmen ihre Gewinne maximieren und entsprechend gewinnmaximale [...]
- In: Einführung | Wirtschaftstheorie | Mikroökonomie
- Tags: Angebot, Gewinnmaximierung, Mengenanpasser, Preis
Die Wahl des Individuums zwischen verschiedenen Konsummöglichkeiten wird anhand eines individuellen Nutzenkalküls dargestellt und versucht, die Nachfragekurve zu modellieren sowie deren Merkmale abzuleiten. Nutzen wird hierbei als der Grad der Bedürfnisbefriedigung betrachtet. Der Nutzen drückt die Präferenzen oder Wertschätzung des Individuums für die eine oder andere Konsumalternative als numerische Größe aus. Wenn das Individuum verschiedene [...]
- In: Einführung | Wirtschaftstheorie | Mikroökonomie
- Tags: Gossen, Grenznutzen, Indifferenzkurve, Nutzenkalkül, Pareto
