Wirtschaftstheorie – Wirtschaftspolitik – Finanzwissenschaft
Zur Illustration des gegebenen Sachverhalts dient ein gedachtes Unternehmen, daß mit der angegebenen Produktionsfunktion bestrebt ist, einen vorgegebenen Output, beispielsweise , unter minimalem Aufwand zu produzieren. Die Produktionsfunktion gibt an, welche Kombinationen und welche Mengen an Inputfaktoren mindestens benötigt werden, um ein bestimmtes Outputniveau zu erreichen. Unterstellt man eine Produktionsfunktion der Cobb-Douglas-Form , so ist der so genannte [...]
Bei der Idee des Föderalismus’ handelte es sich ursprünglich eine Theorie einer gesellschaftlichen oder staatlichen Institutionenordnung, die aus einem Bund mehrerer, meist selbständiger Einheiten besteht. Das Konzept läßt sich jedoch auch auf das Verhältnis von Nationalstaaten zu einer übergeordneten, supranationalen Organisation anwenden. Nach Musgrave haben moderne staatliche Gebilde drei Aufgaben zu erfüllen. Die Allokation öffentlicher Güter wird für [...]
Obwohl ökonomisch oftmals im Sinne der gesellschaftlichen Wohlfahrt argumentiert wird, ist es faktisch unmöglich, diese objektiv zu messen. Dies ist jedoch auch nicht unbedingt notwendig. Für ökonomische Argumente ist es oftmals ausreichend, in relativen Größen zu argumentieren. Zudem ist nach individuellen Werturteilen der strategische Ansatzpunkt jglicher wohlfahrtökonomischer oder allokationstheoretischer Analyse nicht die Gesellschaft, sonderen der [...]
Ein grundlegendes Problem der Wirtschaftspolitik besteht darin, daß sie ein Bindeglied zwischen ökonomischen Theorien und dem alltäglichen politischen Geschäft darstellt. Als solches bietet die Wirtschaftspolitik Möglichkeiten und Ansatzpunkte für die Politik, gegebenenfalls für Partikularinteressen mißbraucht zu werden. Diese Tatsache mag als Grund für die zahlreichen Mißverständnisse und Schwierigkeiten gesehen werden, die einer ausgewogenen Wirtschaftspolitik, welche [...]