Wirtschaftstheorie – Wirtschaftspolitik – Finanzwissenschaft
Zum Abschluß soll aber auch die andere Seite externer Effekte beleuchtet werden. Angenommen eine Aktivität eines Individuums verursacht neben privaten Grenzkosten und privaten Grenznutzen auch einen von ihm nicht – wohl aber von der Gesellschaft wahrnehmbaren externen Grenznutzen . Dann kommt es infolge der privaten Gewinnmaximierungsüberlegungen des Individuums nicht zu einer volkswirtschaftlich effizienten Allokation, da [...]
Administrative Ge- und Verbote können ermöglichen es den Behörden, die Wirtschaftssubjekte zur Einhaltung bestimmter Produktionsniveaus zu zwingen. Gibt es jedoch mehr als ein Unternehmen, erweisen sich solche staatlichen Eingriffe als ineffizient. In der Graphik illustriert den Grenzunutzen eines Produzenten X und den eines anderen Produzenten Z. Vereinfachend wird zudem angenommen, daß beide Akteure identische [...]
Externe Effekte entstehen, wie weiter oben bereits dargestellt, aus nicht oder nur ungenügend geklärten Verfügungsrechten and bestimmten Gütern. Mit dem Verkauf von (Nutzungs-)Lizenzen wird dem Problem Abhilfe geschafft. Die Regierung kündigt an, Linzenzen für das Recht auf Inanspruchnahme und Beeinträchtigung öffentlicher Ressourcen zu verkaufen. Dies soll dann genau in dem Unfang geschehen, das Produktionsvolumen auf [...]
Die Theorie der externen Effekte brachte eine Reihe von Instrumenten hervor, die direkt oder indirekt zur Herbeiführung eines gesellschaftlich opportunen Produktionsniveaus führen. Zu den direkten Maßnahmen zählen staatliche Sanktionsmaßnahmen in Form von rechtlichen Vorschriften. Max Weber verfaßt ein Standardwerk über staatliches Verhalten und Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft. Jedoch soll auch hier noch an anderer [...]
Graphisch läßt sich das Dilemma, daß sich gemeinhin aus den externen Effekten ergibt, anschaulich darstellen. Die Abszisse zeigt das Produktionsniveau innerhalb eines bestimmten Zeitraums an. Die Ordinate mißt dagegen Geldbeträge. Die als Grenznutzen ( ) gekennzeichnete Gerade beschreibt den in Geld gemessenen gesellschaftlichen Nutzen aus der letzten, durch das A produzierte Gut. Gemäß den bisher [...]
Gemeinhin wird angenommen, daß Interaktionen zwischen den Wirtschaftssubjekten nur über das Preissystem des Marktes erfolgt. Tatsächlich gibt es jedoch Situationen, bei denen sich die Wirtschaftssubjekte auch außerhalb des Preiszusammenhangs beeinflussen. Wenn die Aktivitäten – oder auch die Unterlassungen – eines Akteurs das Wohlergehen und den Nutzen eines anderen Akteurs beeinträchtigen, so spricht man von externen [...]