Posts Tagged ‘Marktversagen

Das Modell der vollständigen Konkurrenz, auf dem eine effiziente Allokation von Ressourcen und Güter beruht, geht von völlständigen Informationen aus, die zudem noch in unendlicher Geschwindkeit fließen. Realistischerweise kann man davon jedoch nicht ausgehen. Tatsächlich sind Informationsdefiziten als ein weiterer Tatbestand des Marktversagens auzulasten. Denn die Beschaffung von Informationen vor und nach Vertragsschluß verursacht Transaktionskosten [...]

Private Güter. Für die Diskussion der effizienten Bereitstellung öffentlicher Güter erscheint es lohnenswert, dies zunächst für prvat produzierte Güter zu tun. Um die Marktnachfragekurve für ein Gut, daß bei einem bestimmten Preis nachgefragt wird, abzuleiten, müssen die individuellen Nachfragekurven horizontal addiert werden. Die Graphik verdeutlicht, daß nach der Aggregation beider Nachfragekurven und der Einführung der [...]

Allgemein

11, Mrz 2011

Der Grad zwischen Markt- und Staatsversagen ist schmal. Es lohnt sich daher, den Zusammenhang zwischen beiden näher zu erörtern. Fraglich ist, ob – wie bisher angenommen – der Staat tatsächlich so homogen und als Agent des Gemeinwohls dargestellt und verstanden werden soll, wie er bisher dargestellt wurde. Grund für die Aufhebung solcher Annahmen ist, daß [...]

Wettbewerbspolitik

19, Nov 2010

Die Aufgabe der Wettbewerbspolitik besteht darin, den freien Leistungswettbewerb zu ermöglichen und zu gewährleisten, die Märkte für den Konkurrenzkampf also offen zu halten und bestehende Schranken aufzuheben. Dies erfolgt einerseits durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen und Wettbewerbsvoraussetzungen und anderseits durch den Abbau von Wettbewerbsbeschränkungen und Verhinderung von wettbewerbsbeeinträchtigenden Strategien. Dabei liegt ganz im Sinne der [...]

Moralisches Risiko

19, Nov 2010

Ökonomisch wird die staatliche Zwangsversicherung mit einem Marktversagen für den Fall begründet, daß die Individuen sich privat gegen alle möglichen und unmöglichen Risiken versichern. Auf dem freien Markt würde für derart gestaltete Risiken einfach keine Versicherung zustande kommen. Der Grund hierfür wird darin gesehen, daß der Versicherungsnehmer im Allgemeinen besser als der Versicherer über eventuelle [...]


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