Wirtschaftstheorie – Wirtschaftspolitik – Finanzwissenschaft
Zu den Informationsasymmetrien gehören Phänomene wie des moralischen Risikos sowie der adversen Selektion. Diese werden ausführlich an anderer Stelle behandelt. Bei dem verwandten Referenzmodell werden symmetrische aber nicht perfekte Informationen unterstellt. Tatsächlich sind bestimmte Ereignisse mit Wahrscheinlichkeiten behaftet. Anwendung findet das Referenzmodell insbesondere bei Vertragsgestaltungen, die mit dem Prinzipal-Agenten-Problem behaftet sind. Das Modell kann wie [...]
Aus sozialogischer Perspektive befaßte sich Max Weber umfassend mit den Eigenheiten und dem Eigenleben einer staatlichen Bürokratie. Bürokratien sind nämlich nicht ausschließlich als ausführende Organe und Mittler zwischen Wähler und Politiker zu sejen. Vielmehr entwickelt die Bürokratie ein Eigenleben und nimmt so als dritte Partei neben Wähler und Politiker Einfluß auf das gesellschaftliche Leben. Aus [...]
Für den Politiker soll wie für den Unternehmer einzelwirtschaftliche Rationalität angenommen werden. Im Gegensatz zu bisherigen Annahmen wird also nicht weiter von einem, wenn auch wohlmeinenden Diktator ausgegangen. In einer Diktatur sind ebenso wie im Monopol die Spieregln und Marchtverhältnisse klar. In einer representativen Demokratie gilt dagegen – ebenso wie auf den meisten Märkten – [...]
Das Modell der vollständigen Konkurrenz, auf dem eine effiziente Allokation von Ressourcen und Güter beruht, geht von völlständigen Informationen aus, die zudem noch in unendlicher Geschwindkeit fließen. Realistischerweise kann man davon jedoch nicht ausgehen. Tatsächlich sind Informationsdefiziten als ein weiterer Tatbestand des Marktversagens auzulasten. Denn die Beschaffung von Informationen vor und nach Vertragsschluß verursacht Transaktionskosten [...]