Wirtschaftstheorie – Wirtschaftspolitik – Finanzwissenschaft
Nach der Vorstellung der denkbaren Oligopolsituationen erscheint es zum Abschluß lohnenswert, die Ergebnisse der bisher angesprochenen Modelle zusammenzufassen. Dabei soll unterstellt werden, daß die Grenzkosten der zwei beteiligten Unternehmen gleich sind, so daß . Die inverse Marktnachfrage bestimmt sich durch . Die Zahlen in den Klammern kennzeichnen die Rangfolge der Ergebnisse mit Bezug zum polypolistischen Wohlfahrtsoptimum. vollständige [...]
Im Cournot’schen Duopol trafen die beteiligten Unternehmen ihre Entscheidung simultan. Folglich waren ihre Entscheidungen über die Produktionsmenge nicht als Reaktion auf bestehende Fakten zu sehen. Dies ist jedoch anders bei einem Oligopol nach Stackelberg. Hier geht man davon aus, daß ein Unternehmen, der so genannte Stackelberg-Führer, über seine Produktionsmenge frei entscheidet und andere Unternehmen – [...]
Das Cournot-Oligopol wird durch Unternehmen gekennzeichnet, die allesamt ein homogenes Gut hervorbringen. Das Angebot eines Unternehmens stellt einen Bruchteil des Gesamtangebotes dar. Die Unternehmen produzieren mit einer Grenzkostenfunktion der Gestalt mit den typischen Eigenschaften. Es herrscht Mengenwettbewerb um eine (invers dargestellte) Nachfrage dergestalt, daß die Unternehmen ihre Mengenentscheidung simultan treffen. Die Gewinnfunktion eines Unternehmens kann [...]
Die fortgeschrittene Mirkoökonomie befaßt sich im Wesentlichen mit der strategischen Interaktion auf den Märkten. Daher wird die Disziplin auch als Industrieökonomik bezeichnet. Das Hauptaugenmerk wird hier insbesondere auf das Zusammenwirken von Markt und Unternehmen gelegt, wobei unterstellt wird, daß Unternehmen bestrebt sind, ihre Gewinne zu maximieren. Haushalte werden über die Marktnachfragefunktion berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund [...]
Die Aufgabe der Wettbewerbspolitik besteht darin, den freien Leistungswettbewerb zu ermöglichen und zu gewährleisten, die Märkte für den Konkurrenzkampf also offen zu halten und bestehende Schranken aufzuheben. Dies erfolgt einerseits durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen und Wettbewerbsvoraussetzungen und anderseits durch den Abbau von Wettbewerbsbeschränkungen und Verhinderung von wettbewerbsbeeinträchtigenden Strategien. Dabei liegt ganz im Sinne der [...]