Wirtschaftstheorie
Dieser Abschnitt soll einen detailierteren Einblick in die Wirtschaftstheorie, ihre Annahmen, Konzepte und Begriffe. Hier gibt es die Übersicht zu allen Beiträgen unter der Rubrik Einführung:
Während Punkt A in der Graphik ein solches Gleichgewicht illustriert, beschreibt Punkt B ein anderes Szenario. Da der Zinssatz unverändert ist, bleibt die Speakulationskasse unverändert. Das Einkommen ist jedoch in diesem Punkt größer. Entsprechend ist von einer größeren Transaktionskasse auszugehen. Damit kommt es auf dem Geldmarkt zu einem Nachfrageüberhang nach liquiden Mitteln. Analog hierzu ist [...]
Die IS-Kurve stellt alle die -Kombinationen dar, bei denen der Gütermarkt im Gleichgewicht ist. Die LM-Kurve stellt alle die -Kombinationen dar, bei denen der Geldmarkt im Gleichgewicht ist. Nunmehr stellt sich die Frage, ob es eine Konstellation gibt, in der sich sowohl der Güter- als auch der Geldmarkt im Gleichgewicht befinden. Offensichtlich ist dies der [...]
Bisher wurde davon ausgegangen, daß die IS- wie auch die LM-Kurve einen eindeutigen Verlauf in dem dargestellten Sinne haben. Die sich hieraus ableitenden Aussagen waren eindeutig. Es gibt jedoch Fälle, bei denen zumindest in Teilbereichen dies nicht mehr zutrifft. Liquiditätsfalle. Die LM-Kurve weißt einen horizontalen Bereich auf; dessen Steigung ist null. Zwar gibt es ein [...]
Analog zur Liquiditätsfalle besteht die Problematik im klassischen Bereich darin, daß die LM-Kurve einen vertikalen Bereich aufweißt. Jegliche nachfrageorientierte Maßnahme seitens des Staates oder der anderen Akteure führt zwar zu einer Rechtsverschiebung der IS-Kurve. Jedoch zeigen sich die Resultate dessen nicht in einer erhöhten Einkommen, sondern wirken sich direkt und ausschließlich auf den Zinssatz. Ursache [...]
Nunmehr wird angenommen, daß die IS-Kurve einen vertikalen Bereich bei hohen Zinssätzen aufweißt. Eine Rechtsverschiebung der LM-Kurve aufgrund geldpolitischer Maßnahmen das Staates mit dem Ziel der Ausdehnung des Einkommens zieht zwar eine Senkung des Zinssatzes nach sich, drückt sich jedoch über einen gewissen Bereich nicht nur ein höheres Einkommen aus. Zurückzuführen ist ein solches Szenario [...]
Anhand des Modells lassen sich bei Bedarf jedoch noch andere Probleme erörtern. Dies soll hier vor allem für einige Beispiele für den Einfluß staatlicher Aktivitäten auf das simulante Gleichgewicht im IS/LM-Modell geschehen. Dabei ist es wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, daß Staatsausgaben ebenso auf die güterwirtschaftliche Nachfrage wirken, wie die Einführung oder Änderung von [...]
Der Staat erweitert nun die umlaufende Geldmenge, um höhere Staatsausgaben realisieren zu können. Mit der erhöhten Nachfrage auf dem Gütermarkt aufgrund der staatlichlicher Aktivitäten in der Volkswirtschaft tritt wiederum die Rechtsverschiebnung der IS-Kurve ein. Mit der Ausweitung der nominalen Geldmenge kommt es jedoch ebenfalls zu einer Bewergung der LM-Kurve nach rechts. Die Kombination beider Effekte [...]
Dies Maßnahme zeitigt eine Reihe von Effekten. Neben der Erhöhung der güterwirtschaftlichen Nachfrage um die staatliche Kombonente verringert sich doch aufgrund der Steuererhebung das verfügbare Einkommen der Individuen. Folglich stehen weniger Mittel aus dem Sparaufkommen für die Erhöhung des Investitionsbetrags zur Verfügung. Dies läßt den Zinssatz steigen. Resultat dessen ist eine Rechtsverschiebung der IS-Kurve. Die [...]
Die Produktions- und Effizienzanalyse als Teil der relativ jungen Innovationsökonomik liefert die praktischen Werkzeuge zur – wie der Name schon vermuten läßt – Messung der Produktivität sowie der Effizienz einzelner Unternehmen, ihrer Produktionsfunktionen sowie die Anstrengungen zum effizienteren, also wirtschaftlicheren Umgang mit knappen Ressourcen. Da speziell in dieser Teildisziplin alles andere nur Schall und Rauch [...]
Die Unternehmen A bis G haben Produktionsfunktionen, die den Zusammenhang darstellen zwischen den Inputfaktoren, nämlich Arbeit und Kapital, und dem Output. Es wird unterstellt, daß die Unternehmen mit vergleichbaren Technologien arbeiten, dies jedoch unterschiedlich effizient. Folglich kann die Messung der Produktivität der Unternehmen anhand des Verhältnisses gemessen werden, mit dem die Inputfaktoren in den Output [...]
